DLR in Braunschweig setzt bei Materialcharakterisierung auf ZwickRoell

Als führende Einrichtung auf dem Gebiet des Faserverbundleichtbaus forscht das Institut für Faserverbundleichtbau und Adaptronik am DLR Standort in Braunschweig seit vielen Jahren an effizienteren Fertigungsverfahren für CFK-Strukturen sowie an verbesserten Analyse- und Auslegungsmethoden. Für Ermüdungsprüfungen an CFK-verstärkten Composites setzt das Unternehmen zukünftig eine Prüfmaschine von ZwickRoell ein.
LTM with TEE
LTM grips

Das Hochleistungsmaterial CFK ist derzeit noch vergleichsweise teuer und seine Produktion aufwändig. Auch im Automobilbau oder in der Fertigung von Rotorblättern für Windenergieanlagen nimmt der Einsatz von CFK zu. Zukünftig soll das Gewicht von CFK-Strukturen noch weiter verringert werden. Durch Erforschung des Materialverhaltens unter Schädigung und Umwelteinflüssen und für die Integration zusätzlicher Funktionen sollen derzeit noch offene Fragen beantwortet werden. Um präzise Aussagen über das Materialverhalten treffen zu können, muss das Material unter realitätsnahen Bedingungen getestet werde. Zu diesem Zweck hat das Institut sein Prüflabor um eine elektrodynamische Prüfmaschine LTM von ZwickRoell erweitert.

Es werden unterschiedliche CFK Materialkombinationen nach verschiedenen Normen und eigenen Standards des DLR geprüft. Mit dem Prüfsystem können Kräfte bis zu 10 kN und Prüffrequenzen bis 100 Hz abgebildet werden. Dank der mobilen Temperierkammer können für die Ermüdungsversuche auch Umgebungstemperaturen von -80 °C bis + 250 °C simuliert werden.


Um lokale Dehnungen auf den Probekörpern besser abbilden zu können, besteht die Möglichkeit zum Anschluss von bis zu 3 Dehnmessstreifen (DMS), die dann über die Prüfsoftware testXpert ausgewertet werden können.

Dank der integrierten Umschalt-Funktion, können mit der LTM auch statische Zug-, Druck- oder Beigeversuche durchgeführt werden.


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