Modernisierung von Hochfrequenzpulsatoren

In Fahrzeugen zählen die Bremssättel von Bremsscheiben zu den sicherheitsrelevanten Bauteilen und unterliegen strengen Kontrollen der Qualitätssicherung. Zu den vorgeschriebenen Prüfungen gehören unter anderem Ermüdungsversuche und Lebensdauertests mit denen das Verformungs- und Versagensverhalten von Werkstoffen und Bauteilen getestet wird. Um die zyklischen Prüfungen zu optimieren und Neuentwicklungen voranzutreiben, hat ein führender Automobil-Zulieferer drei ihrer Hochfrequenzpulsatoren von ZwickRoell modernisiert. Der Hersteller liefert Systeme für die Mobilität von Pkw, Nutzfahrzeugen und Industrietechnik.
Hochfrequenzpulsatoren modernisiert
Modernisierung bei ZwickRoell heißt, die Prüfmaschine mit hochwertigen Komponenten, wie sie auch bei Neumaschinen im Einsatz sind, auf den aktuellen Stand der Technik umrüsten. Die modularen RetroLine Modernisierungspakete für Hochfrequenzpulsatoren beinhalten zum einen den Austausch des statischen AC-Antriebs. Weitere Bestandteile sind eine neue Mess-, Steuer- und Regelelektronik testControl II mit 10 kHz Regeltakt und einer Auflösung von 24 bit sowie aktuelle Prüfsoftware wie z.B. „Einstufiger Ermüdungsversuch“. Hochfrequenzpulsatoren werden eingesetzt, um die Schwingfestigkeit von Werkstoffen und Bauteilen im Zeit- und Langzeitfestigkeitsbereich zu bestimmen, beispielsweise im Dauerschwingversuch nach der Norm DIN 50100. Aus der Wöhlerkurve lässt sich dann für eine bestimmte Lastamplitude die maximale Anzahl der Lastwechsel ablesen. Die von ZwickRoell entwickelten Hochfrequenzpulsatoren der Baureihe Vibrophore können nicht nur als dynamische, sondern erstmalig auch als vollwertige statische Material-Prüfmaschinen eingesetzt werden – und das bei Prüfkräften von bis zu 1000 kN. Alle Versuche sind sowohl kraft-, weg-, als auch dehnungsgeregelt möglich.

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