Neues Pendelschlagwerk für die Prüfung an Metallen

Der Kerbschlagbiegeversuch ist ein Verfahren der Materialprüfung mit dem vergleichsweise schnell und mit wenig Aufwand die Zähigkeit von Werkstoffen bestimmt werden kann. Mit dem neuen Pendelschlagwerk HIT450P für Prüfungen an Metallen stellt ZwickRoell ein Prüfgerät vor, das optimal auf den Versuchsvorgang abgestimmt wurde.

Beim Kerbschlagbiegeversuch wird eine Materialprobe in Form eines länglichen Quaders – einseitig gekerbt und üblicherweise temperiert – unter Schlagbeanspruchung geprüft. Ein Pendelhammer trifft die ungekerbte Rückseite der Probe und zerschlägt sie. Einen Teil der dabei übertragenen kinetischen Energie absorbiert die Probe während des Verformungsprozesses, sodass der Pendelhammer auf der gegenüberliegenden Seite weniger weit hochschwingt. Aus diesem Energieverlust wird die Kerbschlagarbeit für einen bestimmten Werkstoff bei einer bestimmten Temperatur ermittelt.
Pendelschlagwerk 450 J für instrumentierte Schlagbiegeversuche (z.B. gemäß ISO 148) oder Schlagzugversuche
HIT450P
In die Entwicklung des neuen HIT450P flossen mehr als 160 Jahre Anwendungswissen und Erfahrung ein. Das Grundgerät kann durch eine Vielzahl an Optionen von verschiedensten Anwendungen angepasst werden. Das ergonomische Design und die logische Benutzerführung über die Prüfsoftware testXpert III sorgen für sichere und genaue Prüfungen. Dabei lassen sich die Eingabemöglichkeiten des Bedieners auf ein Minimum reduzieren – der Anwender sieht nur, was für ihn wichtig ist und kann sich voll auf seine Aufgabe konzentrieren. Auch der Aufbau des Pendelschlagwerks wurde weiter optimiert: Dank der zentralen Anordnung der Bedienelemente reduzieren sich die Prüfzykluszeiten, denn die Probenreste können nach dem Schlag einfach an definierten Stellen entnommen werden. Selbstverständlich sind die hohen Sicherheitsanforderungen der ISO 13849-1 in gewohnter ZwickRoell Qualität umgesetzt.
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