Dynamische Prüfung von Kunststoffen – Solvay setzt auf Prüflösung von ZwickRoell

Solvay gehört zu den führenden internationalen Chemieunternehmen und beliefert Kunden in zahlreichen Industrien, wie beispielsweise Automotive, Bau- oder Elektroindustrie. Für Solvay stehen die Zufriedenheit der weltweiten Kunden sowie die Qualität seiner Produkte und Lösungen an erster Stelle. Aus diesem Grund investiert das Unternehmen kontinuierlich in die Materialentwicklung. Für das Prüflabor im französischen Saint Fons hat sich Solvay für eine Prüfmaschine von ZwickRoell entschieden.
LTM10 with TEE

Gerade im Automotive Bereich sind Kunststoff Bauteile kontinuierlichen dynamischen Belastungen ausgesetzt. Um hier eine hohe Langlebigkeit garantieren zu können, müssen die Rohstoffe schon im Rahmen der Produktentwicklung auf Ihre Dauerfestigkeit geprüft werden. Für diese Prüfungen hat sich Solvay für eine elektrodynamische Prüfmaschine LTM10 von ZwickRoell entschieden.

Die Kunststoff Proben werden kraftgeregelt auf der LTM bis zum Versagen bei einer Prüffrequenz von max. 10 Hz geprüft. Neben der Prüfung mit der Maschine ist die Anbindung eines Kamerasystems, welches der Solvay bereits besitzt, möglich. Mit dem Kamerasystem und einem aufgesprühten Muster auf der Probe, ist es somit möglich während der zyklischen Belastung der Probe lokale Verformungen zu erfassen.


LTM 10 specimen

Die Prüfmaschine ist zusätzlich mit einer ZwickRoell Temperierkammer ausgestattet. Diese kann bei Bedarf einfach in die Prüfmaschine integriert werden. Somit wird eine Charakterisierung der Kunststoffproben im Temperaturbereich von -80 °C bis + 250 °C ermöglicht.

Die Bedienung der Prüfmaschine, inklusive Temperaturregelung und Integration der Kamera, erfolgt mit der Prüfsoftware testXpert. Zusätzlich können auf der Prüfmaschine auch statische Zugversuche durchgeführt werden.


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