Modernisierung servohydraulischer Prüfmaschinen bei EndoLab

Mechanische Komponenten in Prüfmaschinen sind meist sehr robust aufgebaut und verrichten ihren Dienst über Jahre oder sogar Jahrzehnte. Ein Problem stellt dagegen die schnelle Weiterentwicklung auf den Gebieten der Elektronik und Software dar. ZwickRoell, weltweit führender Anbieter von Prüfmaschinen, bietet eine Modernisierung nicht nur für eigene, sondern auch für Fremdmaschinen an.

Ein Beispiel ist die Modernisierung von zwei Prüfmaschinen eines anderen Herstellers, die bei EndoLab eingesetzt werden. Das Unternehmen ist eines der größten Prüflabore und führt seit mehr als 25 Jahren Ermüdungsprüfungen an medizinischen Bauteilen durch. Dazu gehören neben Implantaten für Hüft-, Schulter- und Sprunggelenken auch Zahnimplantate. Diese sind durch Kaubewegungen erheblichen Kräften aus unterschiedlichen Winkeln ausgesetzt und unterliegen, wie alle medizinischen Produkte, sehr hohen Qualitätsanforderungen. Hergestellt werden sie aus reinem Titan.


Für die Ermüdungsprüfungen nach ISO 14801 zur Ermittlung der Dauerfestigkeit künstlicher Zahnimplantaten und vorgefertigter Implantataufbauten setzt das Unternehmen servohydraulische Prüfmaschinen ein. Zur Modernisierung der beiden Fremdmaschinen hat ZwickRoell die bestehende Elektronik durch den Servoregler Control Cube ersetzt. Zusammen mit der dazu passenden Prüfsoftware Cubus ist er die ideale Lösung für neue Prüfsysteme und zur Nachrüstung bestehender servohydraulischer Prüfsysteme mit mehrachsigen Anwendungen. Insbesondere bei sich häufig ändernden Prüfanforderungen zeichnet sich die Softwareplattform Cubus durch eine extrem hohe Vielseitigkeit und ein äußerst benutzerfreundliches Bedienkonzept aus. Dabei stehen von der Konfiguration des Prüfstandes, über zyklische Einstufenversuche und Blockdiagramme bis hin zu fortgeschrittenen Anwendungen entsprechende Prüfprogramme zur Verfügung.

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