ZwickRoell liefert Prüfmaschine an Schrauben-Hersteller

Bei Schmid Schrauben Hainfeld (SSH) in Österreich dreht sich alles um Schrauben, Verbindungselemente und Sonderteile. Für Zugprüfungen setzte das zum Würth-Konzern gehörende Unternehmen bisher eine mittlerweile 60 Jahre alte „Losenhausenwerk“-Prüfmaschine ein, die den aktuellen Anforderungen nicht mehr gewachsen war. Nachdem auch die geforderten Prüfergebnisse im konzerninternen Ringversuch nicht mehr verifiziert werden konnten, setzt SSH jetzt auf eine Z400E Universalprüfmaschine von ZwickRoell.
Testing on screws
Z400
Mit der neuen Prüfmaschine sind nun auch Zugversuche an Metallen nach ISO 6892-1 – dehnungsgeregelt – möglich. Eine Anforderung die insbesondere an Zulieferer für die Automobilindustrie und ihre Produkte gestellt wird. Mit der Z400E ist man zukunftssicher aufgestellt und kann sowohl mit sehr hohen Prüfkräften als auch höchster Präzision bei äußerst geringen Prüfkräften arbeiten. Die Prüfmaschine kommt bei Drahtuntersuchungen, Rundstahlproben und Holzausziehversuchen im Rahmen der ETA zum Einsatz. Auch für Zugversuche an Schrauben und Bolzen nach DIN 898 und den verschiedenen Festigkeitsstufen wird sie verwendet. Darüber hinaus sind Druckversuche, z. B. für Drahtstauchprüfungen und Biegeversuche möglich. Für Holz-Beton-Verbund-Untersuchungen verfügt die Maschine schon bei Bestellung über eine große T-Nuten-Grundplatte als Sockeltraverse sowie zusätzlichen Längenmesssensoren.

Mit der Vielzahl der Prüfmöglichkeiten entspricht die Z400E Universalprüfmaschine den umfangreichen Anforderungen aus den Bereichen Qualitätsmanagement, Forschung & Entwicklung sowie Anwendungstechnik & Innovation an eine aktuelle Prüflösung. Hier ergeben sich ganz neue Wege für die Zusammenarbeit unterschiedlicher Abteilungen und die Entwicklung zukünftiger Verbindungslösungen.
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