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Hochfrequenzpulsator Vibrophore

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Branchen
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  • ttt
Prüfkraft
  • 25 - 1.000 kN
Versuchsart
  • Ermüdung
  • Bruchmechanik
  • Zug
  • Druck
Normen
  • ISO 12106
  • ASTM E606
  • DIN 50100
  • ASTM E399
  • ASTM E647
  • ASTM E466
  • ISO 6892

Vibrophore für statische und dynamische Prüfungen

Hochfrequenzpulsatoren, auch Resonanzprüfmaschinen genannt, nutzte man bauartbedingt bislang ausschließlich als dynamische Material-Prüfmaschine, um die Schwingfestigkeit von Werkstoffen und Bauteilen im Zeit- und Langzeitfestigkeitsbereich, beispielsweise im Dauerschwingversuch nach der Norm DIN 50100 (Wöhlerkurve), im Zug-, Druck-, Schwell- und Wechsellastbereich zu bestimmen.

Die neue Generation von ZwickRoell Hochfrequenzpulsatoren der Baureihe Vibrophore können erstmalig sowohl dynamisch als auch als vollwertige statische Material-Prüfmaschinen eingesetzt werden - und das bei Prüfkräften von bis zu 1.000 kN. 

Typische Anwendungsbeispiele der Resonanzprüfmaschinen sind Materialermüdungsversuche und Lebensdauerversuche an Normproben und Bauteilen (beispielsweise Pleuel, Kurbelwellen und Schrauben) und Produktions- und Qualitätskontrolle von Bauteilen, die während ihrer Lebensdauer einer schwingenden Belastung ausgesetzt sind, wie zum Beispiel Beton- und Bewehrungsstähle sowie quasi-statische Zug-/ Druckversuche, Untersuchungen der Bruchmechanik an CT- und SEB-Proben.

Vibrophore 1000 – Pleuel & Schraubenprüfungen mit Hochfrequenzpulsatoren

Die Hochfrequenzpulsatoren (Resonanzprüfmaschinen) der Reihe Vibrophore können für die Pleuel- und Schraubenprüfung mit großen Kräften eingesetzt werden.

Vorteile & Merkmale

Vorteile & Merkmale

Vorteile & Mermale
"Two in One" - Die Vorteile
Dynamische Prüfungen
Statische Prüfungen

Vorteile & Mermale

  • Optimale Verhältnisse in Bezug auf die exakte Ausrichtung der Prüfachsen dank des steifen 
    4-Säulen-Lastrahmen 
    - Vermeidung von mechanischen Einflüssen auf die Probe
    - Präzise Messergebnisse
  • Sicheres Prüfen von kurzen, wie auch langen Proben. Ermöglicht durch den großen Traversen-Verfahrweg
  • Ergonomisches  Arbeiten auf Grund des niedrigen Aufspanntisches
  • Wiederholbarer und genauer Probenwechsel bei definierten Einspannlängen, durch das integrierte Traversenwegmesssystem 
  • Minimale Wartungskosten, da keine Verschleißteile
  • Einfache Installation ohne zusätzliche Infrastruktur, wie zum Beispiel Hydraulik, Kühlwasser oder Druckluft

"Two in One" - Die Vorteile

Der Vibrophore ist eine vollwertige dynamische und statische Prüfmaschine in Einem 

  • Kurze Versuchszeiten und ein hoher Probendurchsatz bei dynamischen Versuchen auf Grund von hohen Prüffrequenzen
  • Minimaler Energiebedarf dank des Resonanzprinzips (ca. 2% des Energiebedarfs einer servohydraulischen Prüfmaschine)

Dynamische Prüfungen

Materialien und Bauteile können unter schwingender Beanspruchung vorzeitig versagen. Aus diesem Grund ist das Verhalten der Werkstoffe unter wechselnder mechanischer Belastung wichtiges Entscheidungskriterium. Die hierfür erforderlichen Daten werden in Versuchen ermittelt.

In der Werkstoffprüfung werden zwei Arten der Ermüdung unterschieden:

  • Bestimmung der Kurzzeitfestigkeit - Low Cycle Fatigue Versuch (LCF)
  • Bestimmung der Zeit- und Dauerfestigkeit - Dauerschwingversuch / Wöhlerversuch / High Cycle Fatigue Versuch (HCF)

Die Funktionsweise des ZwickRoell Vibrophores basiert auf dem Prinzip eines mechanischen Resonators mit elektromagnetischem Antrieb. Die Mittelkraft wird über Verschiebung der oberen Traverse über den Spindelantrieb aufgebracht. Die dynamische Last wird durch ein im Vollresonanzbetrieb arbeitendes Schwingsystem erzeugt. Dadurch sind bei ausreichend steifen Proben Prüffrequenzen von bis zu 285 Hz möglich. Beide Antriebe, der des dynamischen und der des statischen Anteils, werden separat voneinander geregelt und angesteuert, wodurch jegliche Spannungsverhältnisse (R-Verhältnisse) möglich sind. Versuche können sowohl kraft-, weg- als auch dehnungsgeregelt durchgeführt werden.

Statische Prüfungen

Durch eine mechanische Klemmung der Schwingtraverse und dem Einsatz der Prüfsoftware testXpert III wird der Vibrophore zu einer vollwertigen statischen Material-Prüfmaschine.

Die großflächigen mechanischen Verbindungen und die solide Bauteildimensionierung sorgen für eine hohe Maschinensteifigkeit. In Kombination mit der präzisen Traversenführung werden unerwünschte mechanische Einflüsse auf die Probe minimiert. Durch den Einsatz von entsprechenden Zusatzvorrichtungen sind sowohl statische als auch dynamische Prüfungen unter verschiedenen Umweltbedingungen (Temperatur, aggressive Medien) bzw. Torsions- und Biegeversuche möglich. Durch den Verzicht der Zentralspindel maximiert der neue Vibrophore die Arbeitsraumvariabilität. Somit sind Prüfungen von sowohl sehr kurzen Proben als auch sehr großen Bauteilen möglich.

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  • Produktinformation: Vibrophore 25 PDF 232 KB
  • Produktinformation: Vibrophore 50 PDF 227 KB
  • Produktinformation: Vibrophore 100 PDF 320 KB
  • Produktinformation: Vibrophore 250 PDF 310 KB
  • Produktinformation: Vibrophore 500 PDF 312 KB
  • Produktinformation: Vibrophore 600 PDF 314 KB
  • Produktinformation: Vibrophore 1000 PDF 325 KB
  • Produktinformation: Kraftaufnehmer Xforce dynamic PDF 314 KB
  • Produktbroschüre: Dynamik PDF 5 MB
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