laserXtens 2-120 HP/TZ

Der Hochtemperatur-Spezialist für alle Proben

Der laserXtens 2-120 HP/TZ misst berührungslos Verformungen an unterschiedlichen Materialien in unterschiedlichen Umgebungsbedingungen bis zu 2.000°C. Eine Applikation von Messmarken ist aufgrund des Messprinzips nicht notwendig.

Der laserXtens 2-120 HP/TZ bietet ein weites Anwendungsfeld:

  • Zug-, Druck- und Biegeprüfungen
  • Tests an Proben, bei denen ein Probenkontakt nicht erwünscht oder aufgrund der Probenbeschaffenheit nicht möglich ist
  • Verformungsmessungen an Proben, die bei Sprödbruch ein berührendes Messsystem beschädigen könnten
  • Prüfungen bei Raum- und Hochtemperatur bis 2.000°C   
  • 1 Extensometer für alle Umgebungsbedingungen (z.B. Öfen, Temperierkammern, Induktion, Vakuum)

laserXtens 2-120 HP/TZ_mit_Hochtemperatur-Ofen

Anwendungsbeispiel laserXtens 2-120 HP/TZ

Metalle nach ISO 6892-2

  • Spezielle Vorteile in der Anwendung:
  • Dehngeschwindigkeitsgeregelte Versuche nach ISO 6892-2 (Hochtemperatur) und nach ISO 6892-1 (Raumtemperatur) Methode A1 „Closed Loop“.
  • Messung von Querdehnungen und der Durchbiegung ohne zusätzliche Markierungen und ohne erforderliche Hardware-Erweiterung (Software-Option).
  • Das Einstellen von unterschiedlichen Messlängen geschieht motorisch.
  • Die Probe wird durch das Laserlicht nicht beeinflusst.
  • Sensible Proben werden auch unter erhöhter Temperatur nicht vom Extensometer beeinflusst.
  • Wartungsfrei - keine bruchgefährdeten Fühlerarme.
  • Unempfindlich gegenüber Umgebungseinflüssen (z.B. Luftverwirbelungen): der flexible Tunnel minimiert Signalstörungen.
  • Temperierkammern und Hochtemperatur-Öfen können komplett geschlossen bleiben. Öffnungen sind durch Glasfenster thermisch verschlossen.
  • Probenmarkierungen werden nicht benötigt, dadurch Zeitersparnis, insbesondere bei hohem Probendurchsatz wie z.B. mit Karusselllösungen.

Die wesentlichen Vorteile und Merkmale

Prüfen ohne Probenmarkierung

  • Prüfen ohne Probenmarkierung
  • Durch seine einzigartige Technologie benötigt der laserXtens keine Probenmarkierungen.
  • Sie sparen viel Zeit und damit Kosten, insbesondere bei hohem Probendurchsatz.
  • Bei Optionen, die mehrere Messpunkte oder ganze Probenflächen erfassen fällt der Vorteil besonders ins Gewicht.
  • Einfacher Einsatz in Temperierkammern, wo das Anbringen von Messmarken durch die Umgebungsbedingungen sehr schwierig sein kann.
  • Ideal in automatisierten Anlagen, da keine manuelle Probenvorbereitung notwendig ist.

Einfache Bedienung

  • Manipulationsgeschützt: Die Gehäuse der Komplettsysteme werden verlackt, an den Objektiven kann nichts verstellt werden. Eine wichtige Voraussetzung für sichere Prüfergebnisse.
  • Einfache und schnelle Höhenverstellung des Extensometers für eine simple Ausrichtung auf die Probe: Durch die Anbindung an die Traverse wird das laserXtens mittig zu den Messmarken ausgerichtet.
  • Kompensation von unterschiedlichen Probendicken und Prüfung von Scherproben.
  • Verschleißfreies System, und somit wartungsarm. Die Systeme weisen zudem eine sehr hohe Lebensdauer auf.

Hohe Genauigkeit

  • ZwickRoell Extensometer übertreffen die Normanforderungen und werden im gesamten Messbereich nach ISO 9513 in Genauigkeitsklasse 0,5 kalibriert.
  • Industrietaugliche Kameras und telezentrische Objektive mit geringer Verzeichnung.
  • Im Gegensatz zu berührenden Aufnehmern kann das laserXtens HP/TZ mit hoher Genauigkeit auch Dehnungen an kurzen Proben mit Messlängen ab 1,5 mm messen.
  • Anbau des laserXtens HP/TZ mit schwingungsarmen, stabilen Haltearmen.
  • Gehäuse schützt vor Schmutz und Staub, sowie ungewollter Dejustage der Komponenten.
  • Exakte Synchronisierung aller Messkanäle.

Automatische Mittenzentrierung

  • Durch die automatische Mittenzentrierung erhöhen wir den Messweg und die Messgenauigkeit
  • Mit der Anbindung an die Traverse wird der laserXtens mit halber Traversengeschwindigkeit mitgeführt, so bleibt der Prüfungsvorgang automatisch im Fokus und der Messbereich wird optimal ausgenutzt.
  • Dadurch ergibt sich auch eine erhöhte Messgenauigkeit des Systems, da die Messmarken im Bild weniger wandern und in der (genaueren) Mitte des Objektivs erfasst werden.

Technischer Überblick

Typ

laserXtens 2-120 HP/TZ

Laserschutzklasse gemäß DIN EN 60825-1 (11-2001)

2 [1]

L 0 mit einer Kamera

1,5 ... 25 mm

L 0 mit zwei Kameras

25 ... 120 mm

Messweg mit Speckle-Tracking [2]

1,5 ... 25 mm

32 mm - Anfangsmesslänge

25 ... 120 mm

30 mm (bei fixer Montage) | 60 mm (bei autom. Mitführung)

Nach Erreichen des max. Messweges

Umschaltung auf Durchflussmesssung

Auflösung gemäß EN ISO 9513

0,11 µm

Genauigkeitsklasse gemäß EN ISO 9513

0,5

Dehngeschwindigkeitsregelung [3]

gemäß ISO 6892-1,-2 Methode A1

Temperaturbereich

-80 bis +2.000°C

Messfrequenz bei Standardeinstellung

70 Hz

Messgeschwindigkeit, max. am Messpunkt

500 mm/min

  1. Keine Schutzmaßnahmen erforderlich.
  1. Ggf. Einschränkung durch Ofen- oder Temperierkammer-Ausführung
  1. Vorversuche erforderlich

Materialien des Teilchenbeschleunigers von CERN werden mit Prüfmaschinen von ZwickRoell charakterisiert

CERN, die Europäische Organisation für Kernforschung (Conseil Européen pour la Recherche Nucléaire), ist eines der größten und renommiertesten Zentren für physikalische Grundlagenfor-schung der Welt. Mit dem Large Hadron Collider (LHC), dem ringförmigen Teilchenbeschleuni-ger mit einem Umfang von 27 km erforschen Physiker und Physikerinnen in 100 m Tiefe im Grenzgebiet der Schweiz und Frankreichs nahe Genf die Bausteine des Universums und ihre Wechselwirkungen.
Zugversuch bei 1.200°C an einer Graphitprobe

Software Optionen für laserXtens Extensometer

Dehnungsverteilung

Die Option Dehnungsverteilung ermöglicht die Bestimmung von lokalen Dehnungen an mehreren Messstellen entlang der Messlänge der Probe. Die Auswertung von bis zu 16 Messstellen ist möglich. Ferner kann durch diese Option eine Symmetrierung der Anfangsmesslänge um die Einschnürung automatisch in Echtzeit erfolgen (nach Anhang I, ISO 6892-1).

Zweite Messachse

Mit dieser Option kann gleichzeitig zur Bestimmung der Längsdehnung eine lokale Querdehnung gemessen werden.

2D-Punktematrix

Diese Option erlaubt die zweidimensionale Vermessung von Messpunkten auf einer ebenen Probenfläche. Dadurch ist es möglich, lokale Dehnungen und Inhomogenitäten des Probekörpers unter Last zu ermitteln. Als Messwerte stehen sowohl die X- und Y-Koordinaten als auch die Distanzen zwischen den Punkten zur Verfügung
Bis zu 100 Messpunkte in beliebiger Anordnung oder in Matrizenform können vermessen werden.
Die Darstellung in testXpert III ist auf 15 Kanäle begrenzt.

Durchbiegung

Das laserXtens ermittelt auch die Durchbiegung bei 3- oder 4-Punkt-Biegeversuchen. Die Messung kann hierfür an einem Punkt (Verschiebung einer Messstelle) oder an drei Punkten (Relativverschiebung der mittleren zu den beiden äußeren Messstellen) mit einer maximalen Messbasis von 15 mm erfolgen (laserXtens 7-220 HP 20 mm).

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