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Biaxiale und triaxiale Prüfmaschinen

Zur biaxialen und triaxialen Prüfung von Materialien bietet ZwickRoell verschiedene Lösungen an. Mit den Materialprüfmaschinen mit Torsionsantrieb können zweiachsige Prüfungen (Zug oder Druck kombiniert mit Torsion) an Werkstoffen oder Bauteilen präzise und schnell bis zu 10.000 Nm durchgeführt werden. Neben Prüfungen an künstlichen Kugelgelenken und Knochenersatzmaterial, werden Torsionsversuche u.a. an Kupplungsscheiben, Lenkachsen oder Nockenwellen durchgeführt.

Des weiteren führt ZwickRoell in seinem Produktprogramm biaxiale Prüfmaschinen für Kreuzzugversuche von1 kN bis 250 kN. Diese haben vier getrennte Antriebe, die entweder im Master-Slave-Betrieb oder unabhängig voneinander über die jeweilige Mess-,Steuer- und Regelungstechnik testControl gesteuert werden. Biaxiale Prüfmaschinen für Kreuzzugversuche sind besonders gut geeignet für die Bauteilprüfung, zu Forschungszwecken und für individuelle, komplexe Prüfabläufe. Die biaxialen und triaxialen Prüfmaschinen für kleinen Lasten von 2 bis 200N, eignen sich besonders für die Prüfung von natürlichen und künstlichen elastischen Geweben und tubulären Biomaterialien.

Unsere biaxialen und triaxialen Prüfmaschinen im Überblick

Statische Torsionsprüfung

Für die Torsionsprüfung an Bauteilen oder Materialien stehen Torsionsantriebe von 2 Nm bis 2.000 Nm zur Verfügung. Für die unterschiedlichen Anforderungen, auch in Bezug auf die Aufstellungsmöglichkeiten, bietet ZwickRoell verschiedene Prüfmaschinen an.

Die Torsionsantriebe wurden als Baukastensystem entwickelt und können daher auch nachgerüstet werden. Unter der Prüfsoftware testXpert III ist neben einer Masterprüfvorschrift für mehre Prüfachsen auch ein grafischer Ablaufeditor für vier Prüfachsen verfügbar. Für reine Torsionsprüfungen stehen die Torsions-Prüfmaschinen TorsionLine mit horizontaler Prüfachse und optionaler Gewichtsbelastungseinheit zur Verfügung. 

Biaxialer Zugversuch (Kreuzzugversuch)

Eine Besonderheit in der Werkstoffprüfung ist der biaxiale Zugversuch oder auch zwei Achsen-Zugversuch. Mit ihm werden die Verformungseigenschaften des Werkstoffs bestimmt. Der biaxiale Zugversuch wird überwiegend in der Forschung und Entwicklung eingesetzt, weil man mit ihm definierte Spannungswerte im Kreuzzungspunkt der Probe einstellen und untersuchen kann. 

Biaxialprüfmaschine für Biomaterialien

Die Biaxialprüfmaschine wurde für die mechanische Prüfung von natürlichen und künstlichen elastischen Geweben entwickelt. Das integrierte, höhenverstellbare Flüssigkeitsbecken ermöglicht uniaxiale und biaxiale Prüfungen in temperierten flüssigen Medien.

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Triaxialprüfmaschine mit Torsion für tubuläre Biomaterialien

Diese triaxiale Kleinlastprüfmaschine erlaubt die Aufbringung einer Axialkraft (Zug), eines Innendruckes (Aufblähung) und einer Drehbewegung (Torsion) auf das kardiovaskuläre Gewebe. Dabei befinden sich die zu prüfenden Gewebe in einem Medienbad mit einer physiologischen und temperierten Kochsalzlösung.

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Prüfmaschine für triaxiale Belastung

Diese triaxiale Kleinlastprüfmaschine mit einer Maximalnennkraft von 2 N wurde für die Messung von Scherkräften an biologischen (orthotropen) Geweben entwickelt.

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ZwickRoell bietet sowohl standardisierte als auch kundenspezifische Kreuzzugprüfmaschinen an

  • Biaxiale Kleinlastprüfmaschine mit vier hochauflösenden Linearantrieben in horizontaler Anordnung für uniaxiale und biaxiale Prüfung von natürlichen und künstlichen elastischen Geweben bis zu einer maximalen Prüfkraft von 200 N
  • Biaxiale Prüfmaschine mit elektromechanischen Servo-Prüfzylindern in horizontaler Anordnung für uni- oder biaxiale Versuche an Folien, Papier, Elastomeren und biologischen Materialien bis zu einer maximalen Prüfkraft von 2 kN
  • Biaxiale Prüfmaschinen mit elektromechanischen Servo-Prüfzylindern in vertikaler Anordnung für uni- oder biaxiale Versuche an Blechen, Elastomeren, Kunststoffe und Bauteilen bis zu einer maximalen Prüfkraft von 50 kN
  • Biaxiale Prüfmaschinen mit Tisch-Prüfmaschinen in horizontaler Anordnung für uni oder zwei-axiale Versuche an Blechen, Elastomeren, Kunststoffe und Bauteilen bis zu einer maximalen Prüfkraft von 150 kN
  • Biaxiale Prüfmaschinen in vertikaler Anordnung für uni- oder biaxiale Versuche an Blechen bis zu einer maximalen Prüfkraft von 250 kN

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