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Pendelschlagwerke für Prüfungen an Kunststoffen

bis 50 Joule Download
Branchen
  • vorwiegend Kunststoff
Max. Energie
  • 50 Joule
Versuchsart
  • Charpy
  • Izod
  • Dynstat
  • Schlagzug

Pendelschlagwerke für die Kunststoffprüfung - genau, zuverlässig und ergonomisch

Neben Zug- und Biegeversuchen, sind Kerbschlagbiegeversuche die am häufigsten durchgeführten mechanischen Prüfungen in der Polymerindustrie. ZwickRoell bietet mit seinen Pendelschlagwerken der HIT Serie eine besonders präzise und gleichzeitig wirtschaftliche Lösung an. 

Pendelschlagprüfung an Kunststoffen

Normgerechtes Prüfen nach Charpy, Dynstad, Izod und Schlagzug Methode A/B mit der HIT-Reihe der Pendelschlagwerke - mit ZwickRoell sicher ans Ziel!

Vorteile & Merkmale

Vorteile & Merkmale

Vorteile
Intuitive und workfloworientiere Touch-Bedienung
Schnelle Einarbeitung mit der Benutzerverwaltung auch Stand Alone
Flexibler Einsatz mit und ohne PC
Sichere Prüfergebnisse
Durchweg ergonomisch gestaltet
Massives Grundgestell und stabiler Stand
Intelligente Schlagprüfung
Je nach Anwendung der passende Schutz
testXpert III und Instrumentierung
Schnelle Prüfung bei niedrigen Temperaturen

Vorteile

  • Die HIT Pendelschlagwerke erkennen automatisch das benutzte Pendel und ermitteln die Messwerte immer im richtigen Bereich und entsprechend der benutzten Norm.
  • Eine Weltneuheit ist der Einsatz von Carbon-Doppelstangen für die Pendel. Dadurch wird eine hohe Steifigkeit in Schlagrichtung und starke Konzentration der Masse im Schlagpunkt erreicht.
  • Jedes Pendel ist mit einer Schnellwechsel-Vorrichtung ausgestattet. Das Wechseln von Pendeln geht rasch und ohne sonstige Werkzeuge.
  • Die optionale Pendelbremse arbeitet quasi verschleißfrei und ist als Scheibenbremse ausgeführt.
  • Ergonomie ist überall an den HIT Pendelschlagwerken zu finden. Kurze Bedienwege und Bedienelemente auf möglichst gleicher Ebene verhindern vorzeitige Ermüdung.
  • Die Elektronik enthält einen hochauflösenden Winkelgeber zur genauen Messung des Steigwinkels. Zur Anbindung an Labordatensysteme steht eine RS232-Schnittstelle zur Verfügung. Der PC-Anschluss erfolgt per plug-and play über eine USB-Schnittstelle.
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Intuitive und workfloworientiere Touch-Bedienung

Alle prüfungsrelevanten Einstellungen sind logisch gruppiert und von übergeordneten Systemeinstellungen getrennt. Der Bediener wird Schritt für Schritt durch die Prüfungskonfiguration geführt. Die gespeicherte Prüfungskonfiguration kann einfach exportiert und auf weitere Geräte übertragen werden.

Schnelle Einarbeitung mit der Benutzerverwaltung auch Stand Alone

Mit der integrierten Benutzerverwaltung kann die Eingabemöglichkeit des Bedieners bis auf ein Minimum reduziert werden. Der Anwender sieht nur das, was für ihn wichtig ist und kann sich von Anfang an auf seine Aufgaben konzentrieren.

Flexibler Einsatz mit und ohne PC

Dank der neuen, einheitlichen Bedienphilosophie kann der Bediener einfach zwischen Gerät und PC wechseln und findet sich immer zurecht.

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Sichere Prüfergebnisse

Die konsequente Auslegung eines Pendelschlagwerks auf geringe Eigenschwingungen beginnt in Probennähe bei den Pendeln und Böcken.

ZwickRoell setzt bei den HIT-Pendeln Carbon-Hochleistungswerkstoffe ein. Diese bieten folgende Vorteile:

  • Wesentlich höhere Steifigkeit der Pendel
  • Ideale Massenverteilung
  • Wiederholbare und vergleichbare Prüfergebnisse

Prüfen Sie in einem Messbereich bis zu 80 % der potenziellen Energie. Das sehr hohe Verhältnis von Geräte- zu Pendelmasse schafft die Voraussetzung.

Wechseln Sie rasch zwischen den unterschiedlichen HIT-Schlagböcken. Eine präzise Führung garantiert einen konstanten, formschlüssigen Verbund zur Grundplatte.

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Durchweg ergonomisch gestaltet

Ergonomie ist überall an den HIT-Pendelschlagwerken zu finden. Sie profitieren von kurzen Bedienwegen und Bedienelementen auf gleicher Ebene.

  • Zum Wechsel der Böcke reicht ein leichtes Lösen der Befestigungsschrauben. Dann kann der Bock aus der Führung gezogen und ein anderer eingeschoben werden. Anschläge sorgen für eine sichere Positionierung.
  • Der Pendelwechsel erfolgt über einen Schnellverschluss. Zusätzliche Werkzeuge werden nicht benötogt. Das ist einfach und spart Zeit.
  • Entsorgren Sie Ihre Proben über die integrierte Auffangwanne.
  • Die Elektronik hat eine einfache, leicht zu bedienende Tastatur. Lesen Sie bei Serientests auf der großen, klaren Anzeige Ihre Ergebnisse einfach ab.

Massives Grundgestell und stabiler Stand

Der verschweißte Rahmen des Aufstelltisches garantiert höchste Steifigkeit. Für festen Stand sorgen großflächige Nivellierfüße. Der Aufstelltisch ist mit den Positionier-Anschlägen perfekt auf das Pendelschlagwerk abgestimmt. Die Grundplatte der HIT-Pendelschlagwerke ist aus schwingungsdämpfendem Guss hergestellt und erfüllt das in den Normen festgelegte Massenverhältnis gegenüber der Pendelmasse. Drei massive, konterbare Stellfüße sorgen für einen festen Stand und die notwendige Nivellierbarkeit. So werden unabhängig von den örtlichen Gegebenheiten verlässliche Prüfergebnisse erzielt.

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Intelligente Schlagprüfung

So wie ein geeichtes Gewicht seine Masse eingraviert hat, trägt jedes ZwickRoell-Pendel seine Daten in einer elektronisch lesbaren Pendelcodierung mit sich.

Mit Norm, Versuchsart, Arbeitsvermögen, Startwinkel und weiteren physikalischen Daten meldet sich das Pendel bei der Elektronik an. Ebenfalls im Gerät gespeichert sind die Daten zu Luft- und Lagerreibung. Fehlmessungen sind somit ausgeschlossen.

Erhalten Sie optimale Versuchsparameter, wie z.B. Schlaggeschwindigkeit und Energieverlust beim Schlag durch frei wählbare Startwinkel. Nach der Prüfung wird das Pendel automatisch aufgefangen und in die Ausgangslage motorisch zurückgeführt.

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Je nach Anwendung der passende Schutz

Um Bediener vor umherfliegenden Probenresten zu schützen oder den Eingriff in ein fallendes Pendel zu verhindern, empfiehlt ZwickRoell verschiedene Lösungen:

  • Bei der Prüfung nach Charpy sorgt der lokale Bedienerschutz am Schlagbock für das Verbleiben der Probenreste im Pendelschlagwerk.
  • Das schwenkbare Schutzgehäuse ermöglicht optimale Zugänglichkeit z.B. bei Prüfungen nach Izod.
  • Die elektrisch verriegelbare Schutzeinrichtung eliminiert den Luftzugang während einer Prüfung. Sie sind maximal von zerspringenden Proben geschützt. Per Zwei-Hand-Bedienung lösen Sie das Pendel aus - ein Eingreifen in das Pendelschlagwerk während einer Prüfung ist nicht mehr möglich.

testXpert III und Instrumentierung

Die ZwickRoell Prüfsoftware visualisiert übersichtlich alle ermittelten Schlag-Kenngrößen in einer Ergebnistabelle und Kurvengrafik. So können umfassende statistische Auswertungen erstellt werden.

Daten werden einfach und sicher abgespeichert:

  • In einem nach Norm vorbereiteten Protokoll
  • In einer in testXpert III enthaltenen Prüfserie
  • Automatisch exportiert in Ihre Datenbank

Durch instrumentierte Schlagprüfung können zusätzliche Erkenntnisse über Materialkennwerte und Materialeigenschaften gewonnen werden, bruchmechanische Untersuchen durchgeführt werden und Bruchbeurteilungen automatisiert durchgeführt werden. Für eine hochgenaue Aufzeichnung der schnellen Vorgänge beim Durchschlagen einer Probe sind instrumentierte Pendel und eine Erweiterung der Elektronik erhältlich.

Schnelle Prüfung bei niedrigen Temperaturen

Die Schlagzähigkeit ist bei niedrigen Temperaturen ein entscheidender Kennwert des eingesetzten Materials. Hierfür bietet ZwickRoell zur Kühlung der Probekörper eine Temperierbox und ein Temperiermagazin an. Zur Prüfung bei niedrigen Temperaturen werden die Probekörper zunächst in einer Kühlbox temperiert. Das Magazin mit den Probekörpern wird dann auf den Probenspender aufgesteckt, der am HIT-Pendelschlagwerk befestigt ist. So können die Probekörper zur Prüfung schnell und komfortabel entnommen und geprüft werden.

Anwendungen der Schlagprüfung für Kunststoff

Anwendungen der Schlagprüfung für Kunststoff

Allgemein
Charpy
Izod
Schlagzug
Dynstat

Allgemein

Bei Pendelschlagwerken können Proben unterschiedlich belastet werden. 

  • Prüfungen nach Charpy: ISO 179, ASTM D 6110
  • Prüfungen nach Izod: ISO 180, ASTM D 256, ASTM D 4812
  • Schlagzug-Prüfungen: ISO 8256 Verfahren A und B, ASTM D 1822
  • Dynstat Schlagbiegeprüfungen: DIN 53435
Kunsttoffprüfung nach Charpy

Charpy

Die Charpy-Böcke bestehen aus einem massiven Guss-Grundkörper. Versuchsspezifische Teile wie Auf- und Wiederlager werden entsprechend des Probenspektrums ausgewählt.

Die Wiederlager, die über Rauhigkeit und Radius wesentlichen Einfluss auf die Messergebnisse ausüben können, sind komplett präzisions-CNC-gerfertigt und 100 % vermessen. Einteilige Wiederlager, bei denen die Maßhaltigkeit schlecht erreicht werden kann, bietet ZwickRoell nicht an. Beim Einbau der Wiederlager wird die räumliche Lage relativ zur Pendelfinne über eine optionale Lehre sichergestellt.

Da Wiederlager höherem Verschleiß unterworfen sind als Auflager, können zweiteilige Wiederlager unabhängig von anderen Zubehörteilen kostengünstig ersetzt werden. Zur Anpassung des Schlagpunkts an die Probenbreite in Schlagrichtung sorgen Schnellwechsel-Adapterplatten. Die Anpassung an die Probendicke (senkrechte Richtung) erfolgt durch entsprechend dimensionierte Auflager, die über Passstifte genau eingesetzt werden.

Zum Schlagbock sind optional eine schwenkbare Schutzscheibe und Ausrichteinheiten erhältlich, welche die Probe entweder am Kerb oder an einer Stirnfläche auf die Schlagmitte positionieren.

Die Vorteile:

  • Rasches Wechseln des Bocks
  • Präzisionsfertigung und dokumentierte 100 %-Maßhaltigkeits-Kontrolle der Wiederlager
Kunsttoffprüfung nach Izod

Izod

Zwei Schlagböcke stehen zur Auswahl: Der manuelle Schlagbock spannt die Proben über eine Feingewindespindel. So lassen sich klemmenpfindliche, weiche und harte Proben feinfühlig spannen.

Soll hoher Durchsatz erreicht werden, oder sollen temperierte Proben geprüft werden, ist der pneumatische Schlagbock optimal. Er bietet außerdem den Vorteil, dass klemmempfindliche Materialien mit sehr guter Reproduzierbarkeit gemessen werden.

Durch schnelles Spannen an einem Schalter am Schlagbock selbst, bleibt die Zeit zwischen Entnahme der Probe aus dem tempertierten Raum bis zur Prüfung minimal.

Beide Schlagböcke sind mit einer Zentriereinrichtung ausgerüstet. Hiermit wird die Probe immer in der Ebene des Kerbgrunds gespannt.

Die Anpassung an die Probenbreite in Schlagrichtung übernehmen seitlich geführte Schnellwechsel-Einlagen.

Die Vorteile:

  • Schnelles Zentrieren und Spannen der Probe
  • Spannkraft feinfühlig einstellbar
  • Schnelles Prüfen mit dem pneumatischen Bock
  • Hohe Reproduzierbarkeit durch konstante Klemmkraft
Kunststoff Schlagbiegeprüfungen

Schlagzug

Für den Schlagzug-Versuch werden Probe und Joch in einer Lehre ausgerichtet und verspannt.

Abhängig von der angewandten Prüfmethode werden Probe mit Joch entweder in das Pendel oder in den Schlagzug-Bock eingespannt.

Zur Einstellung auf die verschiedenen Probenarten nach ISO und ASTM werden entsprechende Schablonen verwendet.

Bei der Prüfung nach ISO 8256, Methode A wird ein Joch an die Probenschulter gespannt. Am anderen Ende spannt man die Probe in den Schlagzug-Bock. Das freie Probenende mit dem Joch wird vom Pendelhammer abgeschlagen. Joche mit Massen von 15 bis 120 g stehen zur Verfügung.

Bei der Prüfung nach ISO 8256 Methode B und ASTM D 1822 wird ein Probenende in den speziell hierfür ausgelegten Pendelhammer gespannt, das andere Probenende trägt ein Joch und hängt frei. Im Versuch wird das Joch vom Schlagzug-Bock gestoppt, während das Pendel mit dem Probenkörper seine Bewegung fortsetzt.

Für jede Norm steht ein Schlagzug-Bock zur Verfügung. Es sind Joche von 15 bis 120 g erhältlich.

Die Vorteile:

  • Sehr rasch umrüstbar auf beide Versuchsmethoden
  • Präzises Spannen der Probe in Zugmitte
Dynstat Kunststoffprüfungen

Dynstat

Die HIT-Pendelschlagwerke können zusätzlich für Dynstat Schlagbiegeversuche nach DIN 53435 ausgerüstet werden. Ein Dynstat-Schlagbock und die fünf genormten Pendel decken den Anwendungsbereich ab.

Technischer Überblick

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Downloads

Name Typ Größe Download
  • Branchenbroschüre: Kunststoff & Gummi PDF 9 MB
  • Produktbroschüre: HIT-Pendelschlagwerke von 5 bis 50 Joule PDF 4 MB

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Erfahren Sie mehr über die Schlagprüfung

Schlagprüfungen an Kunststoff: ISO 179 etc.

Schlagprüfungen

u.a. ISO 179, ASTM D 6110, ISO 180, ASTM D 256
Hier finden Sie u.a. Informationen zu Charpy Prüfung ISO 179-1, Instrumentierte Charpy-Prüfung ISO 179-2, Izod Prüfung ISO 180, Schlagzuversuch ISO 8256, Durchstoßversuch ISO 6603-2.
zu Schlagprüfungen
Dynstat Biege- und Schlagbiegeversuch nach DIN 53435

Dynstat Biege- und Schlagbiegeversuch

DIN 53435
Der Dynstat Biegeversuch, der Dynstat Schlagbiege- und der Kerbschlagbiegeversuch nach DIN 53435 dienen der Charakterisierung von Werkstoffeigenschaften in Bauteilen aus Kunststoff.
zu Dynstat Biege- und Schlagbiegeversuch

Kerbschlagbiegeversuch an Metallen

Beim Kerbschlagbiegeversuch werden die gekerbten Normproben mit Energien von bis zu 750 Joule geschlagen.
zu Kerbschlagbiegeversuch an Metallen
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