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Pendelschlagwerke

für Prüfungen bis 750 Joule Download
Branchen
  • vorwiegend Metall
Max. Energie
  • bis 750 Joule
Versuchsart
  • Charpy
  • Izod
  • Schlagzug
  • Brugger
  • Keilschlag
Normen
  • ISO 148-1
  • ISO 14556
  • ISO 11343
  • ASTM E 23
  • BS131-1
  • ZF 15-53
  • JIS Z 2242
  • GOST 9454-78

Ein Pendelschlagwerk wird verwendet, um die Schlagzähigkeit bzw. Robustheit eines Materials unter Schlagbelastung zu bestimmen, indem die Energie gemessen wird, die das Material absorbieren kann. Die Kenntnis der Energieabsorptionseigenschaften eines Materials ist entscheidend für die Vorhersage, wie viel plastische bzw. dauerhafte Verformung das Material aushalten kann, bevor es versagt. Sie ist damit eine wichtige Entscheidungsgrundlage in der Forschung und Entwicklung sowie bei der Qualitätskontrolle und Materialabnahme. 

Finden Sie das richtige Pendelschlagwerk für Ihren Prüfbedarf!

Finden Sie das richtige Pendelschlagwerk für Ihren Prüfbedarf!

Anwendungsbereich Pendelschlagwerk HIT450P & HIT300P
Anwendungsbereich Pendelschlagwerk HIT750P

Anwendungsbereich Pendelschlagwerk HIT450P & HIT300P

Das HIT450P / HIT300P ist ein universelles Pendelschlagwerk mit dem eine Vielzahl unterschiedlicher Versuchsformen durchgeführt werden können. Durch seine Modularität und das umfangreiche Zubehör ist es an die Bedürfnisse von Forschung, Entwicklung und Qualitätssicherung angepasst.

Mit dem HIT450P / HIT300P kann nach folgenden Versuchsnormen geprüft werden: ISO 148-1, ISO 14556, ASTM E 23, BS131-1, ZF 15-53, ISO 11343, JIS Z 2242, GOST 9454-78, DIN 50115 (zurückgezogen).

  • Schlagbiegeversuche an Metallen (Charpy, Izod - konventionell und instrumentiert)
  • Schlagzugversuche an Metallen
  • Brugger-Verfahrensversuch zur Absicherung des Verschleissverhaltens von Getriebezahnrädern
  • Keilschlagversuch zur Bestimmung des Festigkeitsverhaltens von Strukturklebern

Anwendungsbereich Pendelschlagwerk HIT750P

Mit dem HIT750P kann nach folgenden Versuchsnormen geprüft werden: ISO 148-1, ISO 14556, ASTM E23, JIS Z 2242, GOST 9454-78, DIN 50115 (zurückgezogen).

  • Schlagbiegeversuche an Metallen (Charpy, konventionell und instrumentiert)
  • Schlagzugversuche an Metallen

Vorteile & Merkmale unserer Pendelschlagwerke

Vorteile & Merkmale unserer Pendelschlagwerke

Moderne Touchoberfläche
Kurze Prüfzyklen
Sichere Prüfergebnisse
Reduzierte Betriebskosten
Sicherheit und Ergonomie

Moderne Touchoberfläche

Die neue Bedienoberfläche spart Zeit und Kosten

  • Eine Einarbeitung entfällt: ZwickRoell Prüfmaschinen und Geräte werden mit der gleichen Bedienoberflächeund logik genutzt.
  • Plug and Play: Die gängigen Normen sind in der ZwickRoell-Prüfsoftware bereits vorbereitet.

Kurze Prüfzyklen

Kurze Prüfzyklen

  • Normgerechtes, schnelles Einlegen der Proben
  • Probenreste können gezielt entnommen werden
  • Halbautomatische Charpy Probenzentrierung

Sichere Prüfergebnisse

Sichere Prüfergebnisse

  • Plausibilitätscheck der Prüfergebnisse durch die Kombination von elektronischer und analoger Anzeige.
  • Die Luft- und Lagerreibung des Pendelhammers sowie die Reibung des Schleppzeigers der Analoganzeige werden ermittelt und softwaregestützt kompensiert.
  • Übertragungsfehler entfallen: Messdaten vom Messschieber werden direkt eingelesen, Prüfserien können über eine USB-Schnittstelle auf einen PC übertragen werden.
  • Die Instrumentierung ermittelt zum Arbeitsvermögen weitere wichtige Materialspezifischen Eigenschaften z. B. Kraft/Zeit Kennlinien.

Reduzierte Betriebskosten

Reduzierte Betriebskosten

  • Widerlager aus modernen Materialien mit hochwertigen Beschichtungen reduzieren den Verschleiß.

Sicherheit und Ergonomie

Sicherheit und Ergonomie

  • Die Anforderungen der ISO 13849 werden eingehalten.
  • Die Schutzeinrichtung ermöglicht das Auslösen des Pendels an einem integrierten Auslösetaster, am Türgriff. Unmittelbar nach dem Schließen der Schutzeinrichtung kann der Versuch ausgelöst werden. So können vortemperierte Proben schnell geprüft werden.

Technischer Überblick

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Pendelschlagwerke für Kunststoffe

Speziell für die Polymerindustrie bietet ZwickRoell mit seinen Pendelschlagwerken für Kunststoffe bis 50 Joule der HIT Serie eine besonders präzise und gleichzeitig wirtschaftliche Lösung an:

zu den Kunststoff-Pendelschlagwerken

Downloads

Name Typ Größe Download
  • Branchenbroschüre: Metall PDF 8 MB
  • Produktinformation: Pendelschlagwerk HIT450P bis 450 J PDF 661 KB
  • Produktinformation: Pendelschlagwerk HIT750P bis 750 J PDF 2 MB

Interessante Kundenprojekte

Erfahren Sie mehr über wichtige Norm-Prüfungen mit unseren Pendelschlagwerken

Kerbschlagbiegeversuch ISO 148-1

Der Kerbschlagbiegeversuch Metall nach Charpy wird in der Norm ISO 148-1 beschrieben. Die im Versuch ermittelte Schlagzähigkeit gibt Auskunft, ob ein Metall zäh oder spröde ist.
zu Kerbschlagbiegeversuch ISO 148-1

Kerbschlagbiegeversuch ASTM E23

Die Kerbschlagbiegeprüfung an Metallen nach Charpy wird in der Norm ASTM E23 beschrieben. Die im Versuch ermittelte Schlagenergie und Schlagzähigkeit gibt Auskunft, ob ein Metall zäh oder spröde ist.
zu Kerbschlagbiegeversuch ASTM E23

Was versteht man unter Schlagprüfung mit Pendelschlagwerken?

Bei der Pendelschlagprüfung wird eine Probe in das Prüfsystem eingelegt und mit einem Pendelhammer (Kerbschlaghammer) angeschlagen. Die Basiskomponenten eines Pendelschlagwerks sind der Geräterahmen, eine gewichtete Pendelstange mit Hammer, ein Messsystem, eine Probenaufnahme und eine Schutztür bzw. Schutzvorrichtung. Pendelschlagwerke können auch mit PC und Temperiereinheit erweitert werden.

  • Bei der Charpy-Prüfung, der gängigsten Schlagprüfung mit Pendelschlagwerken an Metallen, wird eine Metallprobe mit einer v-förmigen Kerbe (in Sonderfällen mit einer u-förmigen Kerbe) als Sollbruchstelle versehen. Die Probe wird horizontal auf den Auflagern zentriert, wobei die Kerbe vom Pendel abgewandt ist. Das Pendel wird ausgelöst, um die Probe anzuschlagen und zu zerbrechen.
  • Wenn die Probe getroffen wird, absorbiert sie einen Teil der kinetischen Energie. Je zäher das Material ist, desto mehr muss es verformt werden, bevor es bricht. Andererseits brechen sehr spröde Proben fast ohne Verformung. Während die Bruchgeschwindigkeit und die Kerbform wichtige Einflussfaktoren der Prüfung sind, verfolgt der Charpy-Pendelschlagversuch hauptsächlich das Ziel, die Zähigkeit desselben Materials bei unterschiedlichen Temperaturen qualitativ zu vergleichen. 
  • Durch die Prüfung identischer Proben bei unterschiedlichen Temperaturen lässt sich feststellen, bei welcher Temperatur das Material spröde wird, was die Vorhersage seiner Belastungsgrenzen erleichtert. So ist es zum Beispiel wichtig, die Schlageigenschaften des Materials zu verstehen, aus dem ein Flugzeugrumpf besteht sowie die unterschiedlichen Temperaturen zu kennen, die es am Boden in verschiedenen Klimazonen und beim Erreichen von Flughöhen aushalten muss. 

Unterscheidung instrumentierte und nicht instrumentierte Prüfung

Je nach Zielsetzung, Anwendung und Material können Pendelschlagversuche entweder mit konventionellen oder instrumentierten Geräten durchgeführt werden.

  • Bei einer konventionellen (nicht instrumentierten) Prüfung wird die von der Probe während des Bruchs absorbierte Energie berechnet, indem die Differenz zwischen der Höhe des Pendels vor und nach dem Bruch verglichen wird. Die absorbierte Energie steht in direktem Zusammenhang mit der Sprödigkeit des Materials, wobei spröde Materialien normalerweise geringere Absorptionsraten aufweisen als duktile Materialien. 
  • Ein instrumentierter Pendelschlagversuch misst die Kraft während des Aufpralls, liefert Hochgeschwindigkeitsdaten zu Spannung und Dehnung, die zwischen duktilem und sprödem Versagen unterscheiden, und gibt Aufschluss über die mechanischen Eigenschaften des Bruchs (Bruchmechanik). Die Instrumentierung ermöglicht es daher, die Versagensart und nicht nur die Versagensenergie zu bestimmen.  
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