testXpo 2026: Ausgewählte Exponate
Hinter jedem Exponat steckt eine Geschichte. Sie zeigt, welche Herausforderungen unsere Kunden bewältigen und wie die richtige Prüflösung den entscheidenden Unterschied macht. Erhalten Sie hier einen Einblick in die Geschichten hinter ausgewählten Exponaten.
Aber am besten lassen Sie sich die ganze Geschichte von unseren Experten vor Ort erzählen!
Highlights aus dem Bereich Medical/Pharma
Warum mit der teuersten Komponente prüfen? Ersetzen Sie sie.
Das Medikament ist häufig der wertvollste Bestandteil eines Autoinjektors. Mit dem Rear Part Tester für Autoinjektoren können mechanische Funktionsprüfungen ohne befüllte Spritze durchgeführt werden. Eine Prüflösung für die Qualitätskontrolle, wenn jedes Prüfmuster zählt und kein Medikament verschwendet werden soll.
Wichtige Funktionen wie Kappenabzugskraft, Auslösekraft, Nadelschutzfunktion und Federkraftverlauf lassen sich in einem reproduzierbaren Prüfablauf untersuchen. Durch die Simulation von Karpulle und Spritze bewertet das System den Autoinjektormechanismus unabhängig vom befüllten Primärpackmittel.
So lassen sich Musterkosten reduzieren, ohne auf zuverlässige und rückverfolgbare Prüfergebnisse zu verzichten. Eine Prüflösung, die zu Ihren Qualitätsanforderungen passt.
Weitere Infos: Blogartikel Rear Part Testing, ISO 11608-5 Autoinjektorprüfung, Video: Rear Part Testing Pen, Video: Rear Part Testing Autoinjector
Schluss mit Einzelprüfungen. Alle relevanten Ergebnisse in einem Prüfablauf.
Die Prüfung von Autoinjektoren umfasst weit mehr als eine einzelne Messung. Kappenabzugskraft, Auslösekraft, Injektionszeit, Injektionstiefe und abgegebenes Volumen müssen zuverlässig überprüft werden. Mit der AllroundLine und der zwickiLine bietet ZwickRoell zwei Prüflösungen für unterschiedliche Anforderungen: die AllroundLine für umfassende Prüfabläufe und die zwickiLine für gezielte Funktionsprüfungen.
Je nach Anwendung lassen sich relevante Prüfparameter in einem effizienten Prüfablauf kombinieren. Funktionen wie hochpräzise kamerabasierte Messungen, Poka-Yoke-Unterstützung und Daily Checks helfen dabei, reproduzierbare Ergebnisse sicherzustellen, Rüstfehler zu vermeiden und stabile Prüfprozesse zu unterstützen.
Von gezielten Funktionsprüfungen bis zur vollständigen Autoinjektorprüfung: ZwickRoell bietet die passende Prüflösung für Prüfumfang, Qualitätsanforderungen und Prozesse.
Weitere Infos: ISO 11608-5 Autoinjektorprüfung, Video: zwickiLine Autoinjektorprüfung, Video: AllroundLine Autoinjektorprüfung, Video: Automatisiertes Prüfen von Autoinjektoren mit roboTest N, Video: Funktionstests für Autoinjektoren mit roboTest R
Höherer Durchsatz. Weniger Bedienereinfluss
Wenn größere Stückzahlen von Spritzen, Karpullen oder Vials geprüft werden müssen, ist ein konsistentes Probenhandling entscheidend. Die XY-Tisch- und Rundtischlösungen von ZwickRoell unterstützen Serienprüfungen durch die automatische Positionierung der Prüfmuster. Das erhöht den Durchsatz und reduziert manuelle Eingriffe.
Ob Kappenabzugskraft, Gleitkraft des Spritzenkolbens, Dichtheitsprüfung oder Restverschlusskraft: Die Systeme lassen sich an unterschiedliche Prüfmuster und Prüfaufgaben anpassen. Durch die gleichbleibende Zuführung der Prüfmuster zur Prüfmaschine verbessern sie die Wiederholbarkeit, reduzieren Streuungen und unterstützen zuverlässige Prüfergebnisse in regulierten Medizin- und Pharmaumgebungen. Ein praxisgerechter Automatisierungsgrad für Serienprüfungen, bei denen Effizienz, Reproduzierbarkeit und zuverlässige Prüfergebnisse entscheidend sind.
Weitere Infos: Blogbeitrag Smart Prüfen - Weltweit überzeugen, Serielle Prüfung an Spritzensystemen, Video Weltweit Prüfen, Video: Rundtischlösung Anwendungsvideo
Zeit sparen. Pen-Nadeln in einem durchgängigen Prüfablauf prüfen
Die Prüfung von Pen-Nadeln umfasst häufig mehr als die in ISO 11608-2 geforderten Prüfungen. Neben Drehmomentprüfung und Kanülenauszugskraft werden häufig weitere Qualitätsmerkmale wie Kappenabzugskraft oder die Einstecktiefe der Kanüle untersucht.
Der zwickiLine Pen Needle Tester vereint diese Anforderungen in einem definierten Prüfablauf: vom Aufschrauben der Pen-Nadel auf den Pen über das Entfernen der Schutzkappen und die Auszugprüfung bis hin zum Abschrauben und Wiederaufsetzen der Schutzelemente. Dabei werden reale Anwendungsbedingungen simuliert, während hochpräzise Messtechnik selbst kleinste Kräfte an empfindlichen Komponenten zuverlässig erfasst.
Durch die Reduzierung manueller Eingriffe und Werkzeugwechsel ermöglicht das System reproduzierbare und rückverfolgbare Prüfergebnisse bei hohem Durchsatz. Eine Prüflösung für normgerechte sowie kundenspezifische Qualitätsprüfungen.
Weitere Infos: Pen-Nadelprüfung nach ISO 11608-2, Blogbeitrag Hohe Stückzahlen reproduzierbar prüfen, Video Pen-Nadelprüfung
Klinische Anwendung simulieren. Katheterperformance belegen.
Interventionelle Medizinprodukte wie Katheter, Führungsdrähte und Einführsysteme müssen auch in komplexen anatomischen Strukturen zuverlässig funktionieren. In der klinischen Anwendung werden sie vorgeschoben, gedreht, zurückgezogen und neu positioniert, um Verzweigungen, Krümmungen und Engstellen zu passieren. Das horizontale Prüfsystem simuliert diese Bewegungen durch die Kombination von Vorschub- und Rotationsbewegung in anatomischen Modellen, Medienbädern oder gefluteten Schlauchsystemen unter körpernahen Bedingungen.
Dadurch lassen sich Leistungsmerkmale wie Trackability, Pushability, Crossability, Withdrawability und Torqueability realitätsnah und reproduzierbar prüfen. Individuell anpassbare Vorschubstrecken, sicheres Greifen beim Umgreifen und eine kraftkompensierte Prüfmusterzuführung unterstützen zuverlässige Prüfergebnisse auch bei langen, flexiblen oder komplexen Prüfmustern.
Eine Prüflösung für Simulated-Use-Tests in Entwicklung, Qualitätssicherung und Zulassungsdokumentation, die aussagekräftige Performance-Daten unter realitätsnahen Bedingungen liefert.
Weitere Infos: Horizontale Katheterprüfung, Video: Horizontale Katheterprüfung
Highlights aus dem Metal Center
Hätten Sie den entscheidenden Riss gleich erkannt? Mit KI schon!
Wann ist ein Riss wirklich ein Riss? Beim Lochaufweitungsversuch (HET) nach ISO 16630 entscheidet genau dieser Moment über das Prüfergebnis Bisher brauchte es dafür ein geschultes Auge oder Vorversuche zur Bestimmung von Kameraparametern. Denn es liegt nur dann ein Riss vor, wenn er durch die gesamte Blechdicke führt.
Unsere KI macht das über Jahre aufgebaute Expertenwissen für jeden Anwender sofort nutzbar. Trainiert auf einer Vielzahl von Prüfbildern erkennt sie den entscheidenden Moment der Rissbildung in Echtzeit und unterstützt eine schnelle, konsistente und reproduzierbare Bewertung.
Noch ein Vorteil: Die KI braucht keine Vorversuche. Probe einlegen, Prüfung starten. Das vortrainierte Modell benötigt keine Parameter. Das spart Zeit, reduziert den Prüfaufwand und macht den Lochaufweitungsversuch effizienter denn je.
>> Sofortige Risserkennung. Ohne Vorversuche.
Weitere Infos: Prüflösung BUP, Video automatisierter Lochaufweitungsversuch mit KI
Das Upgrade, das sich auszahlt.
Ihre alte Zwick 14xx Prüfmaschine läuft noch zuverlässig, aber wie viel Zeit und Produktivität gehen jeden Tag verloren? Viele Labore arbeiten mit älteren Prüfmaschinen, bei denen jede Probe manuell eingelegt und jeder Test von einem Mitarbeiter begleitet wird. Eine neue Maschine scheint oft außerhalb des Budgets zu liegen. Doch die eigentliche Frage ist: Was kostet es, nichts zu verändern?
Mit einer Modernisierung und der Nachrüstung von ALEX wird Ihre bestehende ZwickRoell-Prüfmaschine zum Produktivitätsbooster. Der Bediener bereitet bis zu 60 Proben vor, startet die Prüfung und kann sich anderen Aufgaben widmen. ALEX übernimmt den Rest automatisch, ermöglicht Ghost Shifts, erhöht den Durchsatz und senkt die Kosten pro Probe deutlich.
Gleichzeitig sorgt ALEX für reproduzierbare, sichere Prüfergebnisse, unabhängig von Bedienerwechseln oder Automatisierungskenntnissen. Weniger Wiederholprüfungen, mehr Effizienz und höhere Sicherheit machen die Investition schnell rentabel. Oft zahlt sich das Upgrade bereits innerhalb von ein bis zwei Jahren selbst aus. Und Ihre Maschine ist fit für die Zukunft.
>> Denn die wirtschaftlichste neue Maschine ist manchmal die, die Sie bereits besitzen.
Mehr Kriechversuche. Weniger Komplexität. 100% Zuverlässigkeit.
Die Herausforderung vieler Labore besteht nicht darin, einzelne Zeitstandversuche durchzuführen, sondern den geforderten Probendurchsatz zu erreichen. Da einzelne Kriechprüfungen oft über Tage, Wochen oder Monate laufen, entscheidet die Anzahl paralleler Prüfungen über die Prüfkapazität eines Labors. Dauert ein Kriechversuch rund 100 Stunden, liefert eine einzelne Prüfmaschine nur etwa sieben Ergebnisse pro Monat. Wer 100 derartige Kriechprüfungen pro Monat durchführen muss, benötigt daher 15 Prüfsysteme.
Genau dafür wurde der PureCreep Tester entwickelt. Er verzichtet bewusst auf Funktionen, die für reine Zeitstandprüfungen nicht benötigt werden, und konzentriert sich vollständig auf diese eine Aufgabe. Durch seine kompakte Bauweise und die wirtschaftliche Auslegung lassen sich mehrere Systeme auf kleiner Fläche realisieren. Die intuitive Bedienoberfläche ermöglicht eine einfache Parametrisierung sowie die zentrale Verwaltung aller Systeme. Das reduziert den Schulungsaufwand, minimiert Bedienfehler und sorgt für reproduzierbare Prüfergebnisse – unabhängig vom jeweiligen Bediener.
So können Labore ihre Prüfkapazität gezielt erweitern, ohne unnötig in zusätzliche Funktionen oder Laborfläche zu investieren. Das Ergebnis: mehr parallele Zeitstandprüfungen, ein höherer Probendurchsatz und maximale Wirtschaftlichkeit bei präzisen, reproduzierbaren und sicheren Prüfergebnissen.
Dynamisch prüfen. Dehnung messen. Und regeln. Aber berührungslos!
Dynamische Ermüdungsversuche an dünnen Stahlblechen (bspw. nach SEP 1240, ISO 12106, ASTM E606) stellen Prüfingenieure vor eine besondere Herausforderung. Für eine normgerechte Prüfung muss die Dehnung gemessen und geregelt werden. Gleichzeitig neigen die dünnen Proben zum Ausknicken. In Prüfaufbauten nach SEP 1240 kommt deshalb eine Knickstütze zum Einsatz, die das Ausknicken verhindert.
Die typischerweise verwendeten Clip-On-Extensometer benötigen Platz an der Probe, sind aufwendig zu montieren und können dünne oder empfindliche Prüfkörper durch ihre Messschneiden beeinflussen. In der Praxis führt das häufig zu Kompromissen bei Prüfaufbau, Probengeometrie oder Messstrategie.
Mit dem videoXtens dynamic steht erstmals ein optisches Extensometer zur Verfügung, das speziell für dynamische Prüfungen entwickelt wurde und die für die Dehnungsregelung erforderliche Geschwindigkeit und Genauigkeit erreicht. Es ermöglicht eine hochpräzise axiale Dehnungsregelung bei Prüfungen bis 30 Hz und erfasst die Dehnung berührungslos, reproduzierbar und ohne Einfluss auf die Probe. Die Messlänge kann frei gewählt werden und wird automatisch und stets an derselben Position angesetzt. Das schafft maximale Reproduzierbarkeit und Flexibilität bei unterschiedlichen Probengrößen.
Die optische Dehnungsmessung beseitigt damit nicht nur die Einschränkungen mechanischer Extensometer, sondern eröffnet neue Möglichkeiten für die dynamische Werkstoffprüfung. Was sich in der statischen Prüfung bereits etabliert hat, wird nun auch für dynamische Anwendungen Realität.
Zusammen mit der servohydraulischen Prüfmaschine HC100 entsteht ein abgestimmtes Prüfsystem, das einfach zu Bedienen ist, von der Einspannung der Probe über die Festlegung der Anfangsmesslänge bis zur Auswertung. Die kompakte HC100 benötigt wenig Stellfläche, arbeitet energieeffizient und deutlich leiser als viele konventionelle servohydraulische Systeme, ohne Kompromisse bei Stabilität oder Präzision einzugehen.
Das Ergebnis: einfach normgerechte Prüfungen durchführen, weniger Probenausschuss und vergleichbare Werkstoffdaten, ohne die Probe jemals zu berühren.
Weniger Bedienereinfluss. Einfach AI. Zuverlässig. Und schnell.
Nicht jeder Härteeindruck ist eindeutig. Raue Oberflächen, geringe Kontraste oder anspruchsvolle Werkstoffe können die Erkennung der Eindruckskanten erschweren. Manchmal entscheiden nur wenige Pixel über den Härtewert. Selbst erfahrene Bediener können denselben Eindruck unterschiedlich bewerten.
Deshalb wurde unsere KI mit tausenden Härteeindrücken trainiert. Sie erkennt auch schwierige Eindruckskanten automatisch und bewertet jeden Eindruck nach denselben Kriterien. Reproduzierbar. In Millisekunden.
Das Besondere: Das vortrainierte Modell ist sofort einsatzbereit. Keine aufwendige Parametrierung. Keine Anlernphase für neue Proben.
Das Ergebnis: weniger Bedienereinfluss, weniger Nachprüfungen und vergleichbare Ergebnisse. Unabhängig davon, wer prüft, in welcher Schicht gearbeitet wird oder an welchem Standort die Prüfung erfolgt.
Probe einlegen.
Prüfen.
Verlässliche Ergebnisse.
Highlights aus dem Kunststoff- und Composite-Center
G1c-Prüfung Leicht gemacht. Erfahren Sie warum.
Viele Composite-Labore führen G1c-Prüfungen heute noch mit manueller Rissverfolgung durch. Das kostet Zeit, bindet erfahrene Mitarbeiter und kann je nach Prüfer zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Besonders kritisch wird es bei instabiler Rissausbreitung, da hier eine zuverlässige Auswertung oft schwierig ist.
Deshalb haben wir die aufwendigste Komponente des Tests automatisiert: die kontinuierliche Risslängenmessung. Das System erkennt und dokumentiert die Rissausbreitung automatisch während der gesamten Prüfung.
Damit sinkt der Bedienereinfluss, die Wiederholbarkeit steigt und der gesamte Prüfablauf wird deutlich effizienter. Selbst anspruchsvolle Proben mit instabiler Rissausbreitung können zuverlässig ausgewertet werden.
Automatisieren Sie bis zu 60 Prüfungen auf nur 1 m²
Viele Kunststoff- und Elastomerlabore stehen vor der Herausforderung, steigende Prüfvolumina mit begrenzten Personalressourcen und begrenzter Laborfläche zu bewältigen. Gleichzeitig bietet Automatisierung großes Potenzial, die Effizienz zu steigern.
Dennoch gehen viele Labore davon aus, dass dafür große, dedizierte Systeme und zusätzliche Laborfläche erforderlich sind. Genau hier setzt ALEX an. Unser Automated Lab Expert ermöglicht nun die Automatisierung an einer Einsäulen-Prüfmaschine für Zug- und Biegeversuche an Kunststoffen sowie Zugversuche an Elastomeren – und das auf einer Stellfläche von nur 1 m² für bis zu 60 Proben. Und das Ganze ohne Bedienereingriff.
Das Besondere an dieser Lösung ist ihre Flexibilität. Im Gegensatz zu vielen Automatisierungskonzepten bleibt die Prüfmaschine jederzeit für manuelle Prüfungen verfügbar. Labore profitieren von einem höheren Probendurchsatz und einem geringeren Bedienaufwand, ohne zusätzliche Laborfläche zu benötigen oder an Flexibilität einzubüßen.