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Zugversuch an Tafeln und Folien ISO 527-3

ISO 527-3, ASTM D 882

Zugversuche an Folien sind in der Folien-Verpackungsindustrie von großer Bedeutung. Der Zugversuch an Folien liefert Messwerte über das Verhalten eines Materials unter quasistatischer, einachsiger stetig steigender Zugbeanspruchung.

Zugeigenschaften nach ISO 527-3 kurz erklärt

Folien und Tafeln mit einer Stärke bis 1 mm werden anhand von Streifen- oder Schulterproben geprüft. Nach ISO 527-3 und ASTM D 882 ist die übliche Probenform der Streifen. Diese Probenform kann auf einfache Weise mit einer Schneidpresse oder einem Folienschneidgerät hergestellt werden. In der Qualitätskontrolle werden häufig Schulterproben verwendet. In diesem Fall wird ein direkt messender Längenänderungsaufnehmer benötigt, mit dem die Probendehnungen direkt an der Probe erfasst werden können.

Typische Prüfergebnisse sind Kenngrößen wie:

  • Streckspannung,
  • Streckdehnung,
  • Maximalspannung und
  • nominelle Bruchdehnung

Bei der Verwendung von Streifenproben sind die Ergebnisse der Bruchdehnung sowohl von der Probenform als auch von der  Art der Probeneinspannung abhängig. Wir empfehlen den Einsatz von parallel spannenden Probenhaltern. Die Backeinsätze sollten so ausgeführt sein, dass ein Linienkontakt zwischen Klemmbacke und Probekörper vorliegt.

Video: ISO 527-3, ISO 3386-1/2 - Prüfung von Schaumstoff und Folien

zwickiLine mit 2 Prüfräumen für Zug- und Druckversuche: Zugversuch an Folie nach DIN EN ISO 527-3 und Druckversuch an Schaumstoff nach DIN EN ISO 3386-1/2

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Automatisierte Folienprüfung mit Roboter-Prüfsystem roboTest F

Bei der Herstellung von Kunststoffprodukten, wie beispielsweise Folien, ist die Qualitätssicherung unabdingbar. Um die Materialprüfung im Fertigungsprozess effizient und sicher gestalten zu können, hat ZwickRoell das Roboter-Prüfsystem ‚roboTest F’ entwickelt.

  • Das Prüfsystem besteht aus einer Prüfmaschine der AllroundLine mit verlängertem Prüfraum.
  • Die Proben für die Zugprüfung werden über ein bis zu 200 Stück fassendes Probenmagazin zugeführt.
  • Das Magazin besteht aus einem Unterbau und einer umlaufenden Kette mit Spangen, in welche die Proben „eingeklemmt“ werden.
  • Je nach Probentyp und –form unterscheiden sich diese Spangen. Somit ist es auch möglich, Folien und Textilien unterschiedlicher Abmessungen mit demselben System zu prüfen.

Neben der mittelfristigen Senkung der Prüfkosten liegt der Vorteil dieses Systems in der fehlerfreien Durchführung der Prüfungen:

„Durch den Wegfall von Bedienereinflüssen entsteht eine hohe Reproduzierbarkeit der Prüfergebnisse. Der komplette Testablauf wird durch die Software protokolliert und die Testergebnisse automatisch und fehlerfrei in eine Datenbank übertragen.“,so Produkt-Manager Robert Kaifler von ZwickRoell. Des Weiteren benötigt der kompakte Systemaufbau nur wenig Platz und ist daher auch optimal als Nachrüstung an eine vorhandene ZwickRoell Prüfmaschine geeignet.

Manuelle Zugprüfungen sind jederzeit durch einfaches Abkoppeln der Probenzuführung möglich. Optional kann die Anlage zusätzlich automatisch die Probendicke z. B. der Folie ermitteln, die Probe eindeutig über einen Barcode erkennen und Prüfergebnisse automatisch via SMS oder E-Mail versenden.

ZwickRoell ist seit mehr als 25 Jahren Spezialist für Roboter-Prüfsysteme und hat weltweit mehr als 350 Systeme in den unterschiedlichsten Branchen installiert.

Video: Automatisierte Zugprüfung von Folien

Roboter-Prüfsystem ‘roboTest F’ für Zugversuche an Folien

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