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Flachstauchversuch (FCT-Versuch)

DIN EN ISO 3035 oder TAPPI T 825

Flachstauchversuche (FCT-Versuche) werden nach den Normen DIN EN ISO 3035 oder TAPPI T 825 geprüft. Im Flachstauchversuch wird eine einwellige Wellpappen-Probe senkrecht zu ihrer Oberfläche belastet. Der Widerstand, den die Wellpappe dieser Kraft entgegensetzt, gibt Aufschluss über ihr Verhalten bei der Weiterverarbeitung und beim Gebrauch. Für diese Versuche ist es wichtig, dass die Kräfte während des Versuchs exakt senkrecht in die Probe eingeleitet werden.

Charakteristischer Kurvenverlauf

  • Je nach der einzelnen Wellenhöhe brechen zuerst die höchsten Wellen ein, dann die mittleren und zum Ende des Versuchs die restlichen Wellen.
  • Stauchenergie oder Kurvenverlauf geben dem Anwender Hinweise über den Grad einer eventuellen Vorschädigung, da der Kurvenverlauf bei einer Vorschädigung grundsätzlich unterschiedlich ist.
  • Ist die Wellpappe bereits vorgeschädigt, so ist der Kurvenverlauf grundsätzlich unterschiedlich. Stauchenergie oder Kurvenverlauf geben dem Anwender Hinweise über den Grad einer eventuellen Vorschädigung.

Flachstauchversuch (FCT-Versuch) mit ZwickRoell

  • Durch präzisionsgeführte Druckplatten ist eine extrem hohe Seitensteifigkeit gegeben und somit eine reproduzierbare Ermittlung der Kennwerte gewährleistet.
  • Die Druckplatten sind geeignet für den Ringstauchversuch (RCT-Versuch), den Flachstauchversuch (FCT-Versuch), den Kantenstauchversuch (ECT-Versuch) und den Corrugated medium test (CMT-Versuch).
  • Moderne Miniaturwellen brechen erst bei Kräften > 10 kN ein. Die Anforderungen an Quersteifigkeit der Druckplatten sind dabei extrem hoch. Auch für diese Anwendungsfälle bietet ZwickRoell die technisch passenden Druckplatten an.
  • Für eine exakte Probenvorbereitung wird ein Kreisschneider verwendet.

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